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Im Wald des Wisents in Polen und Weißrussland Fauna und Flora in Nordostpolen, wo die Zeit stehengeblieben zu sein scheint
1. Tag: Anreise Warszawa/Warschau Treffen um 12:00 Uhr auf dem Bahnhof „Warszawa Centralna“ und Bustransfer nach Bialowieza. Unterwegs Besichtigung des Pilgerzentrums „Grabarka“. Einradeltour. (ca. 15 km) Besichtigung mit einem Popen der russisch-orthodoxen Kirche aus der Zarenzeit, die Nikolaus der II 1886 gestiftet hat. Per Rad durch Walddörfer zu einem Aussichtsturm im Narewka Tal. (ca. 45 km) Individuell: Rad- und Paddeltour in der nähe des Hotels (Paddelstrecke ca. 6 km). Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. (ca. 25 km) 3.Tag: Wanderung mit einem Ortsführer Besichtigung des Waldmuseums und dreistündige Wanderung mit umfassenden Informationen im streng geschützten Gebiet des Bialowieza-Urwalds, danach Spaziergang durch den Schlosspark (ehm. Jagdschloss des Zaren). Im Laufe des Tages erwartet Sie noch eine Filmvorführung über FLora und Fauna des Urwalds. Abends Sauna & Wellness im Hotel. (ca. 20 km Rad, 6 km Fußwanderung) Individuell: Radtour um Bialowieza und Besichtigung des Waldmuseums sowie des Nationalparks mit einem Fremdenführer. (ca. 35 km) 4.Tag: Kajakfahrt und Biberburgen Radeltour durch die Weiten des Urwalds nach Narewka, Paddelboottour (ca. 2,5 Stunden) zu einem Forsthaus. Kaffepause mit dem Revierförster und Besichtigung einer Biberburg. Bustransfer. (ca. 30 km, Fußwanderung ca. 3 km) Individuell: Bustransfer mit dem Hotelbus und Radtour über Siemianowka und Narewka zurück nach Bialowieza. (ca. 64 km) 5. Tag: Weißrussland - so fern und doch so nah!* Radeltour zum 3 km entfernten Grenzübergang. Da dieser Grenzübergang nur für Radfahrer und Fußgänger geöffnet ist, sollten Sie alles, was Sie für eine Übernachtung brauchen, in Ihre Radtasche packen. Per Rad weiter durch den weißrussischen Teil des Bialowieza-Urwalds, auf meist asphaltierten Radwegen, mit einem "Park-Ranger" per Rad. Am Nachmittag besichtigen Sie ein interessantes Waldmuseum in Kamieniuki, danach Dorfbummel und Übernachtung in einem Hotel in Kamieniuki. (ca. 48 km) Individuell: Wie geführte Tour, jedoch Besichtigung des Waldmuseums fakultativ. (ca. 48 km) *Hinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass für den weißrussischen Teil der Reise ein Pass und ein Visum erforderlich sind. Visumbeantragung wird von unserem Partner übernommen. Nähere Informationen erhalten Sie mit der Reisebestätigung. 6. Tag: Weißrussland: Treffen mit weißrussischem "Santa Claus - Died Maroz" Gleich nach dem Frühstück radeln Sie durch einsame weißrussische Dorfer und im Anschluss wieder durch den Urwald , zum Mittag kommen wir zum Sitz vom weißrussischem Died Maroz (eine interessante touristische Einrichtung mitten im Urwald eingerichtet) . Hier können Sie auch zum Mittag ( fakultativ ) echte weißrussische Blinis verkosten. Nachmittags radeln Sie zum Grenzübergang Piererow/Bialowieza und gegen 19,00 sind Sie wieder in Polen. Abends Abschiedsessen am Lagerfeuer mit Akkordeonmusik. (ca. 58 km) Individuell: Wie geführt, Abendessen und Übernachtung in Bialowieza.. (ca. 58 km) 7.Tag: Bustransfer nach Warschau In Warschau dreistündige Stadtführung. Ende der Tour ca. 16:00 Uhr, individuelle Abreise. Termine individuell / geführt Samstag, *28.5., 25.06., 30.7. und 13.08.11 * bei diesem Termin 10% Ermäßigung auf den Grundpreis im DZ bzw. EZ. Die rot markierten Termine sind nicht mehr buchbar. Im
Reisepreis enthalten:
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2. Tag: Im strengsten Naturschutzgebiet Europas
Im Plan steht heute die Besichtigung des Waldmuseums mit einer ca. dreistündigen Wanderung durch die Kernzone des Białowieski Nationalparks. Dieses strenge Naturschutzgebiet existiert schon seit über 70 Jahren und ist weltweit bekannt. Nach der Wanderung, gegen 14.00 Uhr, erwartet uns ein schönes Picknick, an einer Urwaldwiese serviert. Danach unternehmen wir eine interessante Radwanderung durch die Gegend, unterwegs wird ein weißrussisches Freilichtmuseum besichtigt. Nach dem Abendessen findet eine Filmvorstellung über Flora und Fauna des Białowieska Urwaldes statt. Unterbringung und Abendessen wie am 1. Tag. (Fußwanderung ca. 6 km, Radstrecke ca. 20 km)
3. Tag: Weißrussland – so fern und doch so nah*
Gleich nach dem Frühstück (als Mittagsverpflegung nehmen wir in unserer Radtasche Lunchpakete mit) radeln wir zum Grenzübergang Białowieża/Piererow. Da dieser Grenzübergang nur für die Radfahrer und Fußwanderer zur Verfügung steht, wird unser Hauptgepäck vom Hotelbus zur Grenze gebracht (über die Grenze aber, bis zu der weißrussischen Seite, ca. 200 Meter, sollten wir unsere Koffer und unser Fahrrad selbst bringen). Hinter dem Grenzzaun wird auf uns ein Kleinbus warten, der unser Gepäck bis zu unserem Hotel in Kamieniuki (Białowieska Urwald, weißrussische Seite) bringt. Der weißrussische Teil des Urwaldes ist sehr gut gepflegt, die Natur ist hier wunderschön. Es besteht auch große Chance, mehrere Tierarten unterwegs zu treffen. Die Menschen sind freundlich und werden uns mit „Dobryj Den“ – „Guten Tag“ begrüßen. Da im Urwald ein wunderschönes, asphaltiertes Radwegenetz angelegt ist, wird unsere Radwanderung nach Kamieniuki problemlos und reibungslos verlaufen. Unterwegs werden wir vom weißrussischen Ranger per Rad betreut, der uns von den Menschen und dem Urwald gerne erzählen wird. Spät nachmittags erreichen wir das Dorf Kamieniuki. Unterbringung und Abendessen findet in einem Hotel statt (DZ/EZ mit Bad). Abends besteht noch die Möglichkeit, einen interessanten Bummel durch den für uns völlig exotischen Ort zu unternehmen, sowie die russische Sauna (Bania) zu besuchen. (Radstrecke ca. 48 km, flach, hauptsächlich asphaltierte Radwege)
*Wir weisen Sie darauf hin, dass für den weißrussischen Teil unserer Reise ein Pass und ein Visum erforderlich sind. Visumbeantragung wird von NT übernommen. Nähere Informationen erhalten Sie mit der Reisebestätigung.
4. Tag: Weißrussland: „Santa Claus – Died Maroz“ und eine Reise tief in die Vergangenheit. Die Stadt Pinsk ist heute angesagt.
Heute radeln wir durch einsame weißrussische Dörfer und im Anschluss wieder durch den Urwald, zu Mittag kommen wir zum Sitz vom weißrussischen Died Maroz (eine interessante touristische Einrichtung mitten im Urwald, Besichtigung). Hier werden wir auch echte weißrussische Blinis verkosten. Danach mit dem Rad nach Kamieniuki zurück. Um ca. 14.00 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Pinsk, eine Stadt, in der jüdische, polnische und russische Spuren zu finden sind (unter anderem hat die israelische Premierministerin Golda Meir in dieser Stadt einen Teil ihrer Kindheit verbracht). Gleich nach der Ankunft in Pinsk erwartet uns eine sehr interessante Führung durch die barocke Altstadt. Übernachtung und Abendessen im Hotel Universitas, das als Basis für Sportler aus dem ganzen Land dient. Für Interessierte besteht auch hier die Möglichkeit, ein wunderschönes Schwimmbad (50 Meter lang) zu nutzen. (Radstrecke ca. 30, Busfahrt ca. 200 km)
5. Tag: Weißrussland: Wasserlandschaft, Kajakfahrt, Volkstanzgruppe und regionales Abendessen im Freien (radfreier Tag)
Gleich nach dem Frühstück fahren wir mit dem Schiff den mächtigen Fluss Prypec entlang bis zu einem Dorf, das buchstäblich am Ende der Welt liegt. Zusammen mit einem Fremdenführer, der ehrenamtlich versucht selbst die Spuren der Vergangenheit zu retten, wandern wir durch die Dörfer, die eigentlich nur auf dem Wasserwege zu erreichen sind. Einen Teil vom Weg fahren wir auch mit den Pferdefuhrwagen, die uns dann direkt zu einer Agrartouristischen Einrichtung am Ufer von Prypec bringen. Von dort aus unternehmen wir eine unvergessliche Paddelbootsfahrt (Pflanzenwelt, Wasserrosen). Spät nachmittags kommt zu uns eine echte weißrussische Volkstanzgruppe. Anschließend ein Abendessen am Lagerfeuer. Zu unserem Hotel kommen wir per Bus erst am späten Abend zurück. Übernachtung wie am 4. Tag. Bustransfer ca. 25 km, Schifffahrt ca. 3 Stunden, Paddeltour (auch für ungeübte Paddler geeignet) ca. 1 Stunde
6. Tag: Auf Wiedersehen Weißrussland
Heute verlassen wir die wunderschöne Stadt Pinsk und fahren per Bus in den Białowieska Urwald zurück. In Kamieniuki ankommend machen wir noch einen kurzen Stopp, um die restlichen Rubel auszugeben. Nach einem leichten Mittagessen radeln wir durch den Białowieska Urwald zum Grenzübergang Piererow (unser Hauptgepäck wird wieder per Kleinbus zum Grenzübergang gebracht und nach Passieren der Grenze durch einen anderen Kleinbus zu unserem Zielhotel transportiert). Abendessen und Übernachtung wie am 1. und 2. Tag. Bustransfer ca. 3 Stunden, Radstrecke ca. 30 km, nur Asphaltwege, kein Autoverkehr.
7. Tag: Ende der Tour und die Heimreise
Der Bus bringt uns nach Warszawa, wo uns die Besichtigung der Altstadt mit einem fachkundigen Fremdenführer erwartet (ca. 2 Std.). Die Tour endet am Hauptbahnhof Warszawa Centralna um ca. 16.00 Uhr. Individuelle Heimfahrt.